Deine Nägel brechen und splittern ab? Dann betrachte es als Signal Deines Körpers, auf das Du hören solltest.

Brüchige Nägel können ein wichtiges Zeichen für bestimmte Mangelerscheinungen sein. Eine davon ist Manganmangel. Noch nie gehört? Mangan ist ein helles und sehr hartes Metall, das in der Natur vor allem in Form von Braunstein vorkommt. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Stahlherstellung, ist aber auch biologisch von großer Bedeutung, da es Bestandteil zahlreicher Enzyme ist.

Der Universität des Staates Oregon zufolge stammt der Begriff „Mangan" vom griechischen Wort für Magie. Und tatsächlich ist Mangan ein wahres Zaubermittel, zum Beispiel aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften. Das bedeutet, es kann uns vor freien Radikalen schützen, die unsere Zellen schädigen. Mangan trägt zu unserem Knochenwachstum ebenso bei wie zur Wundheilung; zudem hilft es unserem Stoffwechsel beim Umwandeln von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Cholesterin. Ein Mangel an Mangan kann sich auf unterschiedliche Weise äußern: Schwäche, Schwindelgefühle, Übelkeit und Erbrechen können ebenso darauf hindeuten wie eine Hörminderung und schwache Haare und Nägel. In besonders schwerwiegenden Fällen kann ein Manganmangel sogar zu Lähmungen, Erblindung, Unfruchtbarkeit und Krampfanfällen führen. Um all dem entgegenzuwirken, empfiehlt sich eine manganreiche Ernährung, wie sie etwa der Gesundheitsratgeber Healthaliciousness empfiehlt.

Meeresfrüchte

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wie etwa Muscheln, Miesmuscheln und Flusskrebse enthalten nicht nur jede Menge gesundes Mangan, sondern auch Vitamin B, Omega-3-Fettsäuren sowie essenzielle Aminosäuren.

Nüsse und Samen

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zum Beispiel Hasel-, Pekan-, Macadamia- oder Walnüsse, gehören zu den stärksten Lieferanten von Mangan. Nüsse enthalten auch wertvolle Fasern, viel Vitamin E, Kupfer und Magnesium.

Spinat

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wie auch andere grüne Blattgemüse zählen zu den gesündesten Nahrungsmitteln überhaupt. Eine Handvoll Spinat enthält die doppelte Menge des empfohlenen täglichen Wertes an Vitamin A und sogar das sechsfache an Vitamin K!

Vollkorngetreide

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Vieles spricht für eine vollkornreiche Ernährung, nicht nur die Versorgung mit Mangan. Naturreis, Haferflocken, Quinoa und Hirse reduzieren das Risiko, an Typ2-Diabetes, Herzerkrankungen und bestimmten Krebsarten zu erkranken.

Tofu und Tempeh

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dienen Vegetariern klassischerweise als Fleischersatz und sind zudem viel gesünder als Du glaubst. Neben Mangan enthält Tofu viel Calcium, Kupfer, Eisen und Omega-3-Fettsäuren.

Hülsenfrüchte

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wie Kichererbsen, weiße Bohnen, Augen-, Lima- und Kidneybohnen sind eine wichtige Grundlage gesunder Ernährung. Bohnen sind faserreich und liefern viel Vitamin C und Magnesium.

Schwarzer Tee

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stellt eine der einfachsten Möglichkeiten der Mangan-Versorgung dar. Darüber hinaus wirkt sich eine tägliche Tasse Tee positiv auf Herz und Knochen aus.

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Nutze diese Ernährungsratschläge zur Vermeidung eines Manganmangels! Und teile diesen Artikel in den Sozialen Medien, um auch Deine Freunde vor diesem Risiko zu bewahren!