Münzen, die auf einem Grabstein liegen, sind tabu. Warum?

Jeder kann Geld gut gebrauchen. Wenn du eine Münze auf der Straße siehst, hebst du sie auf, freust dich und steckst sie in dein Portmonee. Weil du nicht wissen kannst, wer das Geld verloren hat, ist das okay. Nach allgemeinem Verständnis gehört dem Finder das Geldstück.

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Es gibt noch einen anderen Ort, an dem du vielleicht Münzen findest. Doch solltest du sie auf keinen Fall von dort wegnehmen. Das wäre absolut respektlos. In den USA findest du immer häufiger Münzen auf einem Grabstein. Da hat nicht der Friedhofsgärtner seine Taschen geleert und vergessen, den Inhalt wieder mitzunehmen. Sie wurden absichtlich dort hingelegt.

Es ist eine Jahrtausende alte Tradition, die Toten zu ehren. Dabei ist es nicht so wesentlich, wie viele Menschen zur Beerdigung gekommen sind, wie üppig der Blumenschmuck auf dem Grab war und wie groß der Grabstein ist. Wichtiger ist, was die Menschen tun, um die Toten zu ehren. Ein simpler Penny sagt viel darüber aus.

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In der Armee sind die Soldaten einer Truppe fast wie Geschwister miteinander verbunden. Wenn ein Soldat stirbt, wird er von den zurückbleibenden Kameraden in Respekt und Liebe geehrt. Wenn sie das Grab des verstorbenen Gefährten besuchen, hinterlassen sie eine Münze als Botschaft an die Hinterbliebenen. David Malenfant fand heraus, was die einzelnen Münzen bedeuten:

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Ein Penny sagt der Familie, dass ein Freund des Soldaten das Grab besucht hat. Haben der Verstorbene und sein Besucher in der Armee dieselbe Ausbildung durchlaufen, liegt dort ein Nickel. Ein Dime wird von einem Angehörigen derselben Truppe hinterlassen.

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Die Münze, die am meisten berührt ist der Quarter. Wer diese Münze auf den Grabstein legt, war in der Todesstunde bei dem Soldaten.

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Auf Landesfriedhöfen werden die Münzen von Zeit zu Zeit eingesammelt. Mit dem Geld wird die Grabpflege finanziert und mittellose Veteranen unterstützt.

Hier das Video dazu: